Ein Monat - ein Buch/Einmal und nie wieder

April 2016: Donna Tartt – The Goldfinch

Bei diesem Buch überschlugen sich die Kritiker nur so: Es wurde 2014 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet, erhielt die Carnegie-Medaille und wurde von Amazon zum besten Buch des Jahres 2013 gekürt (obwohl da wohl auch die nicht geringen Verkaufszahlen eine Rolle spielten). Die New York Times nannte es „a glorious Dickensian novel“ und Stephen King „a … Weiterlesen

Einmal und nie wieder

Johannes Mario Simmel – Es muss nicht immer Kaviar sein

Schon länger habe ich keinen Beitrag in der Kategorie „Einmal und nie wieder“ veröffentlicht, weil es nur sehr selten vorkommt, dass ich ein Buch so harsch beurteile. Ab und zu langweilt mich ein Buch oder ich habe es nach kurzer Zeit wieder vergessen, was vielleicht ein Hinweis auf seine mäßige Qualität ist, aber bei den … Weiterlesen

Einmal und nie wieder

Stephanie Meyer – Bis(s) zum Morgengrauen/Breaking Dawn

Nach all der schöngeistigen und anspruchsvollen Lektüre, die in diesem Blog schon besprochen wurde, muss ich nun gestehen: Auch ich habe die „Twilight“-Reihe gelesen. Allerdings nur den ersten und den letzten Teil, falls das schuldmindernd wirkt. Allein schon die Tatsache, dass man mühelos Teil 2 und 3 auslassen kann, ohne großartig Probleme beim Folgen der … Weiterlesen

Ein Monat - ein Buch/Einmal und nie wieder

Juli 2002: Jostein Gaarder – Sofies Welt

Das Buch gehörte zu den ersten, die ich aus der Erwachsenenbibliothek auslieh, es wurde während der Sommerferien 2002 gelesen. Philosophie hat mich schon immer interessiert, aber statt die großen Denker und ihre Werke original zu lesen, habe ich stets lieber zu Sekundärliteratur gegriffen, in denen Zusammenfassungen und Erklärungen ihrer Ideen und Theorien zu finden sind, … Weiterlesen

Ein Buch - mehrere Monate/Ein Monat - ein Buch/Einmal und nie wieder

Mai 2005: James Joyce – Ulysses

Mein ultimatives Hassbuch. „Der Mann ohne Eigenschaften“ war auch schlimm, aber wenigstens schrieb Musil seinen Roman in einem formal verständlichen Stil, wechselte nicht ständig den Texttyp, versuchte nicht, „Die Odyssee“ an einem Junitag 1904 in Dublin nachzuspielen – und das Ergebnis wird auch nicht immer als unglaublich geniales Meisterwerk der modernen Literatur gefeiert. All dies … Weiterlesen

Einmal und nie wieder

Heimito von Doderer – Die Strudlhofstiege

Als ich den Band zu deutschen Schriftstellern aus der Gerstenberg-Reihe “50 Klassiker” las, stolperte ich zum ersten Mal über diesen Namen: Heimito von Doderer – bitte, wer? Was’n das für ein Name? Welch Skandal, ein bedeutender, auf Deutsch schreibender Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, von dem ich noch nie etwas gehört, geschweige denn gelesen hatte! Nun … Weiterlesen