Ein Monat - ein Buch/Lieblingsbücher

September 2017: Friedrich Spielhagen – Problematische Naturen

Dies ist ein weiterer Schatz, über den ich ohne Rolf Vollmanns „Roman-Verführer“ vermutlich nie gestolpert wäre. Und bei dem man sich fragt, wie sowohl Buch als auch Autor so in Vergessenheit geraten konnten. Die Geschichte würde sich ausgezeichnet für eine mehrteilige Verfilmung eignen, denn sie enthält etliches, was sich ein Drehbuchschreiber von Seifenopern nicht besser … Weiterlesen

Lieblingsbücher

Sven Regener – Der kleine Bruder

Die Handlungschronologie der erschienenen Bücher um Frank Lehmann ist benah so verwirrend wie die der Star Wars-Filme: Das erste, „Herr Lehmann“, spielt 1989 und ist damit in der zeitlichen Abfolge das letzte, während das als nächstes veröffentlichte, „Neue Vahr Süd“ (in dem Frank noch in Bremen wohnt) am Anfang stehen müsste, gefolgt vom letzten Buch … Weiterlesen

Ein Monat - ein Buch

September 2015: Thomas Gottschalk – Herbstblond

Obwohl er mittlerweile die Spätphase seiner Karriere erreicht hat, ist Thomas Gottschalk für mich noch immer Deutschlands größte Fernsehpersönlichkeit. Wahrscheinlich ist das auch ein Armutszeugnis für die jüngere Generation von Moderatoren, aber ich konnte mich nie für Pflaume, Pilawa oder Kerner erwärmen. Markus Lanz werde ich nie verzeihen, dass er „Wetten dass“, das TV-Ereignis meiner … Weiterlesen

Ein Buch - mehrere Monate

Thomas Mann – Der Zauberberg

Nachdem ich im Januar 2005 „Die Buddenbrooks“ gelesen hatte und es mir überraschend gut gefallen hatte, gedachte ich im darauffolgenden Jahr, mich an Manns zweites großes Werk, „Der Zauberberg“, zu wagen. An die Lektüre erinnere ich mich noch gut, denn sie war längst nicht so einfach wie bei Manns Erstlingswerk: Die seitenlangen philosophisch-theologischen Auseinandersetzungen zwischen … Weiterlesen

Ein Monat - ein Buch

Juni 2008: Volker Weidermann – Das Buch der verbrannten Bücher

Bekanntermaßen sagte Heinrich Heine den klugen Satz: „Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“ und jeder weiß, wie sehr er sich im Dritten Reich bewahrheitet hat. Über die Bücherverbrennung der Nazis lernen wir in der Schule meist im Geschichtsunterricht, aber nur selten kommt dabei zur Sprache, wessen Werke da eigentlich auf … Weiterlesen

Ein Monat - ein Buch

Oktober 2006: Christian Pfarr – Ein Festival im Kornfeld

In meiner kurzen persönlichen Vorstellung unter „Who’s That Girl“ habe ich u. a. angemerkt, dass meine musikalische Früherziehung die Schlager aus dem Radio meiner Oma waren, „kein Trauma, nur eine ewige Nostalgie“. Die sich darin äußert, dass ich noch heute ab und zu Anwandlungen bekomme und auf Youtube nach Clips aus der ZDF Hitparade suche oder … Weiterlesen

Ein Monat - ein Buch/Lieblingsbücher

Januar 2007: Sven Regener – Herr Lehmann

Allgemein bin ich kein großer Fan von Hörbüchern. Für mich ist es schwieriger, stundenlang einer Stimme zuzuhören als selber zu lesen, und ich habe im Gegensatz zum Lesen auch nicht das Gefühl, dabei etwas sinnvolles oder intellektuell forderndes zu tun. Außerdem sind die meisten Hörbücher ohnehin gekürzt, sodass sie nicht einmal als Ersatz zur Lektüre … Weiterlesen

Ein Buch - mehrere Monate

Dezember 2008: Markus Zusak – Die Bücherdiebin

Im Winter 2008/2009 hatte ich das Glück, eine Reihe hervorragender Bücher zu lesen, sodass die Auswahl für diesen Blog schwerfällt und ich wahrscheinlich wieder ein bisschen schummeln muss. Das erste davon, „Die Bücherdiebin“, wurde im letzten Jahr verfilmt und eigentlich wollte ich sie im Kino sehen, aber einige mittelmäßige Bewertungen hielten mich davon ab: „Und … Weiterlesen

Ein Buch - mehrere Monate/Ein Monat - ein Buch

Februar 2011: Jean Paul – Titan

Jean Paul, einer der erfolgreichsten deutschen Autoren am Ende des 18. Jahrhunderts, ist einer dieser Autoren, die heute keiner mehr liest – ähnlich wie Tieck oder Wieland oder Klopstock, allesamt „Klassiker“, aber außer von Germanisten und anderen Verrückten allgemein links liegen gelassen. Als zu altmodisch, zu schwierig und unverdaulich gelten sie (was bei Klopstock wohl … Weiterlesen

Ein Monat - ein Buch

Dezember 2011: Daniela Krien – Irgendwann werden wir uns alles erzählen

Dieses Buch las ich kurz nach einem anderen DDR-Roman, „In Zeiten des abnehmenden Lichts“, sodass ich mich für die letzten Monate 2011 fest in jener Epoche, der Wendezeit, befand. Obwohl im Unterschied zu „Zeiten des abnehmenden Lichts“ der Roman von Krien die Zeitgeschichte eher am Rande berührt. Es geht im Kern um die heftige Liebe … Weiterlesen